
Dem CAMERATA-Publikum ist Afanasy Chupin kein Unbekannter mehr. So gastierte der aus bereits in der Vergangenheit mit François Leleux, Fazıl Say und Julie Fuchs als Konzertmeister des Orchesters, dem er ab der neuen Saison auf dieser Position verbunden sein wird. Der russische Ausnahmegeiger hatte schon als Fünfjähriger seine ersten Konzertauftritte. Als er 16 war, wurde er von Teodor Currentzis eingeladen, Konzertmeister des damals gegründeten Orchesters MusicAeterna zu werden, mit dem Chupin bei führenden internationalen Musikveranstaltern wie etwa den Salzburger Festspielen auftrat.
Seit 2022 gastiert Afanasy Chupin als gefragter Konzertmeister u. a. bei den Wiener Symphonikern, dem Orchestre de Paris sowie dem Budapest Festival Orchestra und bei Ensembles wie Pygmalion und Les Siècles und dem Mahler Chamber Orchestra. Der Geiger arbeitet mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, François-Xavier Roth, Klaus Mäkelä, Iván Fischer, Paavo Järvi sowie Solist:innen wie Patricia Kopatchinskaja, Cecilia Bartoli, Sol Gabetta und Anna Prohaska zusammen.
Mit dieser umfassenden musikalischen Erfahrung und seiner ausgeprägten Sensibilität für das gemeinsame Musizieren fügt sich Chupin ideal in das Selbstverständnis der CAMERATA ein: ein kleines, aber zugleich enormes, hochintelligentes und demokratisches Team gleichgesinnter Menschen. In einer solchen Gemeinschaft zu leben und miteinander zu interagieren, empfindet er als Geschenk – doch gemeinsam Musik zu machen und dabei spontan und ungezwungen über Klänge zu kommunizieren, als wahre Rarität. Genau diese besondere Form des musikalischen Austauschs prägt auch Chupins Arbeit mit der CAMERATA.
»Wer zuhört, lernt, wie man nicht nur im Klang Frieden bewahrt. Das Hören von Musik lehrt uns Harmonie – und wie man darüber hinaus Zwietracht vermeidet.«